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Weiterer Abholpunkt für bio-regionalen Erzeugermarkt kommt nach Rohrbach

Aus der Region und direkt vom Erzeuger:

Gemeinde wird Fördermitglied bei Pfaffenhofener Land und Hallertau e. V. mit vielen Vorteilen für Rohrbacher*innen und Landwirt*innen.

Barbara Weichselbaumer, Vorsitzende PAFLand e.V., Christian Keck, Bürgermeister Rohrbach mit Partnerin Carolin Burghard und Markus Käser, Co-Vorsitzender PAFLand

Seit Juli diesen Jahres bieten regionale Erzeuger:innen ihre Produkte im Rahmen des Erzeugermarktes Pfaffenhofener Land am Wochenmarkt der Kreisstadt an. Nun hat der Rohrbacher Gemeinderat eine zweijährige Fördermitgliedschaft bei dem Trägerverein Direktvermarktung Pfaffenhofener Land und Hallertau e. V. in Höhe von 4000 Euro beschlossen. Mit einigen Vorteilen für die Rohrbacher Bürger:innen und Landwirt:innen.

Ein weiterer Abholpunkt in der Rohrbacher Ortsmitte

Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Eier, Brot, Milch, Getränke und alles was die Saison hergibt

soll bereits Ende Januar online bestellt und an einem Abholpunkt in der Rohrbacher Ortsmitte abgeholt werden können. Auch die Lieferung nach Hause in Rohrbacher Haushalte soll von dort aus möglich gemacht werden. Zudem will die Gemeinde in Kooperation mit dem Direktvermarkterverein eine Workshopserie “Direktvermarktung leicht gemacht” für Rohrbacher Landwirte auflegen.


“Nähe, Identität, Transparenz: Immer mehr Menschen sehnen sich nach Vertrauen und Regionalität, auch beim Kauf von Lebensmitteln. Wir erfüllen so den Wunsch unserer Bürger nach gesunden, regionalen Produkten und wir schaffen für unsere Landwirte zusätzliche Absatzwege. Ein eigenständiger Wochenmarkt wäre für eine Gemeinde unserer Größenordnung unrealistisch. Pfaffenhofener Land sorgt planbar an nahezu allen Samstagen im Jahr für ein breites und regionales Angebot im Ortskern - ein Gewinn für die Gemeinde! Wir hoffen zudem, dass sich um die Abholstation, zumindest saisonal, weitere Verkäufer tummeln werden. Es wäre toll, wenn viele unserer Landwirte mitmachen würden", freut sich Bürgermeister Keck (SPD) auf das neue Angebot in Rohrbach.


Über 40 Erzeuger:innen: Frisch, fair und von hier

Über 40 regionale Erzeuger aus der unmittelbaren Region beteiligen sich bereits heute mit einem Sortiment von rund 700 regionalen und saisonalen Produkten an dem Projekt. Vom Direktvermarkterverein gefördert wird vor allem die bäuerliche, kleinstrukturierte Landwirtschaft. Bio-Zertifizierungen sind nicht zwingende Voraussetzung. Die Organisatoren wollen es den Kunden vor Ort überlassen, welchen Stellenwert Ökoprodukte für sie haben.


Ein digitaler Hofladen für die Hosentasche:

Online bestellen, am Abholpunkt abholen oder liefern lassen

Über 950 Kunden haben sich stand heute auf der Online-Plattform angemeldet.

Rund 130 Bestellungen pro Verteilung mit einer durchschnittlichen Warenkorbsumme über 50 Euro pro Bestellung gehen derzeit jeden Samstag über die Theke. Das Geld kommt dabei größtenteils direkt den Erzeugern zugute. Denn selbst die im Preis enthaltene Servicegebühr fließt wieder zurück zum Erzeugerverein und trägt zur Finanzierung der Infrastruktur bei. Der Verein nutzt zum Verkauf die Online-Plattform von Marktschwärmer, eine ursprünglich französische Initiative. “Man könnte auch sagen ein digitaler Hofladen für die Hosentasche”. Das Konzept hat Vorteile für beide Seiten. Die Verbraucher*innen brauchen weder Einkaufszettel noch Bargeld. Das was sie mitnehmen, haben sie zuvor online bestellt und bezahlt. Und die Erzeuger wissen im Voraus genau, wie viel Ware sie mitbringen müssen. Unverkaufte Lebensmittelreste können so fast vollständig vermieden werden”, erklären die Vorstände Barbara Weichselbaumer und Markus Käser.

Christian Keck und Carolin Burghard beim Abholen der Einkäufe von Pfaffenhofener Land

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