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Bayerischer Reis

Andreas und Thomas Knab aus Haimhausen wagen sich als Landwirte regelmäßig an Neues und lassen sich davon auch nicht von Rückschlägen abbringen. So gibt es nun nicht nur, wie bereits berichtet, Quinoa aus dem Dachauer Land, sondern seit neuestem auch Reis. Nach vier Versuchsjahren ist es den Brüdern Knab heuer gelungen, ihn das erste Mal erfolgreich in Haimhausen zu kultivieren.


Die große Herausforderung dabei: "Es gibt keinen Anhaltspunkt", erklärt Andreas Knab in Bezug auf das Vorgehen. Denn Reis wird so gut wie gar nicht in Deutschland angebaut.

782 Millionen Tonnen Reis wurden 2018 produziert. Der größte Produzent in Europa ist Italien, auch in Spanien wird angebaut. Die Hauptanbaugebiete liegen aber in Südostasien. Und die Methode ist in 80 Prozent der Nassreisanbau. Der Wasserverbrauch dabei ist immens: Pro Kilogramm Reis werden zwischen 3000 und 5000 Liter benötigt.

Da es in Deutschland keine natürlichen Sumpfgebiete gibt, gilt sein Anbau hierzulande als nicht konkurrenzfähig. Die Haimhausener Brüder haben es trotzdem versucht.

Den ganzen Bericht in der Aichacher Zeitung lesen.