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Zwischen Regionalsiegeln und Zertifizierungen

Was ist nun wirklich regional?


Produkte, die als regional deklariert sind, verkaufen sich besser. Das haben Unternehmen und Supermärkte erkannt. Kein Wunder also, dass viele Hersteller ihre Lebensmittel mit Aussagen wie “direkt vom Bauern nebenan ” oder “frisch und regional” bewerben. Auf diese Worte sollten sich Kunden allerdings nicht verlassen. Denn die Worte ‘Regionalität’ oder ‘Region’ sind keine gesetzlich geschützten Begriffe. Achtung: Auch wenn ein Produkt den Namen einer Region trägt, wie beispielsweise die Nürnberger Lebkuchen, heißt das noch lange nicht, dass alle Inhaltsstoffe auch wirklich aus der angegebenen Region stammen. 


Orientierung im Farmerwashing-Wahnsinn sollen verschiedene Regional-Siegel geben. Sie sollen Produkte ausweisen, die wirklich aus der Region kommen. Die Bandbreite der Zertifizierungen von “g.g.A.” bis “Regionalfenster” ist sehr groß. Hinter einigen Siegeln stecken außerdem leider viele verschiedene Kriterien, die es mit der wirklichen Regionalität der Produkte doch nicht so ernst nehmen. Ein Produkt kann für einige Zertifizierungen schon als regional gelten, wenn nur ein Verarbeitungsschritt in unmittelbarer Nähe erfolgt ist. Die Rohstoffe können dann aber von überall herkommen. In diesem Artikel wollen wir euch einen kleinen Leitfaden durch den Zertifizierungsdschungel geben, damit ihr beim nächsten Einkauf wisst, welches Produkt wirklich regional ist. 


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